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Werkzeuge (Tools) wie z.B. ein Schraubenzieher, dienen dazu, verschiedene Teile zusammenzusetzen oder auseinanderzulegen. Werkzeuge helfen uns, wenn wir etwas erfolgreich erschaffen wollen. Wir brauchen komplexe Maschinen, Computer, Küchengeräte bei schwierigen Arbeiten, sie erleichtern uns das Leben, wenn wir mit ihrem Gebrauch vertraut sind. Ebenso kann die Technik einer Gesprächsführung zu einem Werkzeug werden, einen Konflikt zu lösen, ein Ergebnis zu erreichen. Musik hilft uns, unsere innere Disharmonie wieder auszugleichen, zuweilen auch zu heilen. Für das Support-Training möchte ich Sie mit dem Umgang der vier "inneren" Werkzeuge vertraut machen. Ihre Anwendung wird rasch zu Ihrem Erfolg beitragen. Sie werden sich mit ihrer Hilfe Ihrer persönlichen Kräfte bewußt und stärken damit Ihre körperlichen Fähigkeiten, fördern die Konzentration und zeigen Ihnen die Vielfalt Ihrer Emotionen und Ihrer Vitalität. Wie mit den bekannten Handwerkszeugen ist es auch mit diesen Tools. Sie betrachten sie, erkennen ihre Bedeutung, lernen ihre Handhabung und setzen sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse ein. Je vertrauter Ihnen der Umgang mit dem Schraubenzieher ist, um so leichter werden Ihnen die entsprechenden Arbeiten fallen, je geübter Sie mit den Werkzeugen des Supporttrainings umgehen, umso mehr unterstützen Sie sich selbst. Sie rüsten sich mit den Werkzeugen aus und halten Sie in Ihrem Wissen bereit, so daß Sie sich in jeder Lebenssituation selbst unterstützen können. Wenn Sie am Morgen erwachen und Ihren Tag überschauen, werden Sie feststellen, daß er erfüllt ist von vielen Gewohnheiten. Ihre tägliche Körperpflege, die regelmäßigen Mahlzeiten, die vorgegebene Arbeitszeit, aktive Zeiten werden mehr oder weniger regelmässig von passiven Zeiten abgelöst. Viele Dinge, die zur alltäglichen Routine gehören, erledigen Sie automatisch, und manchmal erscheint Ihnen Ihr Leben vielleicht so, als würden Sie einfach nur Ihre Belastungen und Ihre Probleme von Tag zu Tag überleben. Ein "Autopilot" hat die Navigation übernommen und führt Sie durch Ihr Leben. Sie werden leicht beeinflussbar durch äussere Einflüsse und Manipulationen, in dem nicht Sie über das entscheiden, was sie brauchen, sondern andere Menschen oder die Medien. Je länger dieser Zustand anhält, um so größer kann die Spannung vor neuen Begegnungen und ungewohnten Herausforderungen sein. In Zukunft werden Sie mit Hilfe Ihrer Tools gerade schwierige Situationen dazu nutzen können, sofort mit Ihren inneren Gefühlen und Gedanken wieder vollständig in Kontakt zu gelangen und zu bleiben. Sie werden in einem schwierigen Gespräch Ihre inneren Kräfte erkennen und entfalten, indem Sie vor allem mit dem Tool "präsent sein" ganz bei sich selbst bleiben und sich auch nicht von äußeren Eindrücken oder Einflüssen von Ihrem Konzept ablenken lassen. Ihre Entscheidungen sind der jeweiligen aktuellen Situation angemessen; so werden Sie bei einem Konflikt mit einer Kollegin nicht mehr darüber nachdenken, Ihren Job zu kündigen. Viel mehr erkennen Sie, was Sie in diesem Konflikt oder der Meinungsverschiedenheit lernen können, und wie Sie deutlicher wahrnehmen werden, was Sie sich wirklich wünschen. Mit dem Einsatz der Tools wissen Sie, daß Sie aufrichtig über Ihre Empfindungen sprechen können, ohne Ihre Kollegin oder jemanden anderen zu verletzen. Da Sie Ihre persönliche Kraft deutlich wahrnehmen, sind Sie bereit, eine Verpflichtung oder zumindest einen Anteil an dem, was geschieht, selbst zu übernehmen, und selbstverständlich werden Sie ebenso bereit sein, Freude und Glück mit anderen Menschen zu teilen. Jede einzelne der vier hier beschriebenen Übungen können Sie, während des Lesens nachvollziehen. Sie brauchen keine besondere Haltung einzunehmen, achten Sie lediglich darauf, daß Sie ganz normal atmen und langsam und konzentriert Wort für Wort nachlesen und mit Ihrem Verstand deutlich aufnehmen. Wenn Ihre Gedanken abschweifen, lesen Sie freundlich und vor allem geduldig mit sich selbst, den letzten Satz noch einmal. |
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Umschalten |
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Ihre Aufmerksamkeit ist tagsüber oder in wichtigen Situationen deutlich nach außen gerichtet. Dies geschieht nicht nur, um Ihre Umgebung zu kontrollieren und sofort zu reagieren. Vielmehr erwarten Sie auch von Begegnungen und Erlebnissen eine Rückmeldung auf Ihre Arbeit und neue, Ihr Leben erweiternde Erfahrungen. Sie sind bereit, hilfreich zu sein, wo immer Sie gebraucht werden und nehmen die Unterstützung an, die Ihnen angeboten wird. Immer wiederkehrender übermäßiger Streß tagsüber, der Sie selten oder gar nicht zur Ruhe kommen läßt, kann eine so starke Unruhe auslösen, daß es Ihnen schwer fällt, abends auf die Nacht- und Schlafphase umzuschalten. Wenn Sie dieser Situation der Überforderung Ihrer Nerven, Ihres Körpers und der übermäßigen Konzentration nach außen häufig ausgesetzt sind, neigen Sie dazu, eigene Erwartungen und Sehnsüchte zu unterdrücken und ein Umschalten auf eine innere Gelassenheit wird immer schwieriger. Übung: Umschalten Werden Sie sich zunächst einmal Ihrer Umgebung deutlich bewußt, schauen Sie sich einige Augenblicke um und registrieren Sie auch die gewohnten Kleinigkeiten. Tun Sie dies ganz unkritisch, seien Sie freundlich und liebevoll mit sich selbst und allem, was um Sie herum ist. Spüren Sie nun, wie Ihr Körper auf dem Stuhl sitzt und wie Ihre Füße Kontakt zum Boden haben. Werden Sie sich bewußt, ob Sie vor allem Ihren Bauch entspannt haben und so entspannt wie möglich sitzen. Lockern Sie ein wenig Ihre Schultern und achten Sie darauf, daß Sie die Kiefermuskeln entspannt und die Zunge nicht gegen den Gaumen gepreßt haben. Das Gesicht ist entspannt. Während Sie deutlich Ihre Umgebung registrieren, ohne genauer hinzuschauen, nehmen Sie auch wahr, wie Sie sich innerlich fühlen. Vielleicht bemerken Sie zunächst einmal ein Kribbeln, oder Wärme, oder irgendwie "Dunkelheit". Verweilen Sie ein wenig und beobachten Sie, wohin in Ihrem Inneren Sie Ihre Aufmerksamkeit führt. Spüren Sie, während Sie langsam weiterlesen wieder die Umgebung um Sie her, ohne hinzuschauen, und wieder zurück in Ihren Körper. Dieses Umschalten können Sie in jeder Lebenssituation trainieren. Bleiben Sie dabei ganz bewußt bei sich selbst, und registrieren Sie gleichzeitig Ihre Umgebung. |
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präsent sein
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In vielen Situationen Ihres alltäglichen Lebens bemerken Sie, daß Ihre Gedanken unkonzentriert sind und abgleiten. Es fällt Ihnen vielleicht schwer, in einer Situation ganz anwesend zu sein, Sie sitzen zwar in einer Sitzung, aber Ihre Gedanken sind ganz woanders. Es fällt Ihnen schwer, das zu präsentieren, was Sie sich vorgenommen haben. Sie neigen zu Tagträumen und fühlen sich getrennt von der aktuellen Situation. Entscheidungen fallen Ihnen daher schwer und begünstigen das Abgleiten in zahlreiche Ablenkungen. Sie träumen, jemand anderes zu sein, an einem anderen Platz oder in einem anderen Leben. Das Gefühl, sich selbst und anderen fremd zu sein überschattet ihr Leben. Mit der unten beschriebenen Übung wird es Ihnen möglich sein, nicht nur in Ihrem Leben, am Arbeitsplatz und im Privatleben wirklich anwesend zu sein, sondern Sie vermitteln auch anderen Menschen gegenüber Offenheit, Konzentration und Kompetenz. Trainieren Sie, wo immer Sie mit anderen Menschen oder für sich allein mehr Klarheit und Anwesenheit erleben wollen. Übung: präsent sein Sie ziehen alle Ihre Gedanken und Eindrücke auf sich selbst zurück. Ihre ganze Aufmerksamkeit richten Sie auf sich selbst. Sie sitzen ganz entspannt, Ihr Rücken und der Kopf sind gerade aufgerichtet, die Schultern sind ebenso ganz gelöst. Sie atmen einige Male tief durch, und beim Einatmen achten Sie darauf, was Sie alles in sich spüren, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Sie entspannen jetzt bewußt Ihre Gesichtsmuskulatur, werden sich des Sehens bewußt und öffnen Ihre Ohren. Ihre Gedanken sind jetzt ganz konzentriert für etwas Neues geöffnet, wenn Sie sich einer Person, einer Situation, einem Gegenstand oder einer Aktion zuwenden. Spüren Sie diese neue Klarheit! Halten Sie freundlich und liebevoll mit sich selbst diese Aufmerksamkeit für eine gewisse Zeit aufrecht. Trainieren Sie, wann immer sich eine Gelegenheit dazu ergibt. |
(sich)
sammeln Normalerweise,
wenn Sie sich nicht auf eine besondere Sache, wie eine
Prüfung oder eine wichtige Aufgabe konzentrieren
müssen, lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf. Auch,
wenn Sie eine Strecke mit Ihrem Auto häufiger fahren,
können Sie sich darauf verlassen, daß Sie wie
automatisch an Ihr Ziel gelangen. Sie beginnen
zu träumen und kommen irgendwann zu einem Punkt, an dem
etwas in Ihrem Inneren berührt wird. Sie spüren,
wie sich Ihre innere Stimmung verändert, Gedanken sich
formulieren, die eigentlich gar nicht zur aktuellen
Situation passen und sogar ein deutliches körperliches
Empfinden auslösen. So werden Sie mehr oder weniger
häufig abgelenkt und es gelingt Ihnen immer weniger,
alle ihre Gedanken auf eine Sache zu
konzentrieren. Das Werkzeug
"(sich) sammeln" wird Ihnen helfen, Ihre Gedanken, die in
Ihrem Inneren auseinander- oder durcheinanderströmen,
zu sammeln. Es ähnelt einem leichten zarten Netz, das
Sie über alles das werfen, was in Ihnen vorgeht.
Sammeln sie nun alles das einzusammeln, was Sie für die
Akteulle Situation benötigen, Informationen,
Erfahrungen und die Vielfalt Ihrer
Handlungsmöglichkeiten. Bindeln Sie alle Ihre
Kräfte, um bewußt und klar zu entscheiden. Sie
erreichen so, daß Sie Ihre Gedanken und
Fähigkeiten wieder freundlich kontrolliert in die von
Ihnen gewählte Richtung lenken. Übung:
(sich) sammeln Sie
sitzen bequem auf Ihrem Stuhl oder Sessel. Sie stehen mit
beiden Füßen fest auf dem Boden. Ihr
Gesäß ist entspannt, die Wirbelsäule
aufgerichtet. Achten Sie darauf, daß Sie Ihren
Körper so vollständig wie möglich wahrnehmen,
die Arme, Hände, Beine und Füße, Bauch,
Gesäß, Brustkorb, Halsbereich und Kopf. Werden
Sie sich Ihres vollständigen Körpers bewußt,
und verweilen Sie ein wenig, wo er Ihre Aufmerksamkeit
gerade braucht. Sie achten auf die Wärme oder
Kühle in Ihrem Inneren, das Fließen, vielleicht
auf sanfte Bewegungen in Ihrem Bauch. Spüren Sie auch,
wie die Kleidung sich vielleicht schon von Innen
erwärmt hat. Wenden Sie sich nun Ihren Gedanken zu.
Spüren Sie, wie sie sich wie von selbst bei den Worten
"eins nach dem anderen" ordnen. Suchen sie nach den
Gedanken, Erfahrungen und Fähigkeiten, die Sie
unterstützen. Werden Sie sich Ihres gesamten
persönlichen Potentials und Ihrer Kraft
bewußt. entfalten In Ihrem
Inneren warten viele Ideen, Wünsche und Visionen
darauf, sich in Ihrem Leben zu entfalten. Sicherlich haben
Sie selbst schon häufig gespürt, daß da noch
etwas anderes ist, das Sie leben wollten. In anderen
Situationen wissen Sie ganz deutlich, daß Sie noch
viel mehr aus sich herausholen können, was zum Gelingen
eines Projektes beitragen kann, und doch scheint im Moment
der Weg zu diesen Energiereserven versperrt. Mit der
folgenden Übung "entfalten" öffnen Sie diese
innere Quelle an Energie und Phantasie. Die Suche und das
Finden neuer Ideen und ihre kreative Umsetzung fallen Ihnen
leichter, und Sie spüren eine unerschöpfliche
Ressource in sich. Diese Quelle zu spüren, wird nach
einiger Zeit ganz natürlich und löst in Ihnen eine
große Dankbarkeit aus, der Sie sich nicht
verschließen werden. Die Dankbarkeit wird Sie
unterstützen, durch die Begegnung mit anderen Menschen
und Lebenssituationen mehr noch anzunehmen von dem, was Ihre
vollständige Persönlichkeit ausmachen
kann. In Ihrem
inneren Erleben gibt es eine Kraft, die sich keineswegs
"irgendwie" ausrichtet; vielmehr strebt die Entwicklung nach
einem tiefen inneren Wissen von Heilung, Balance und
Vielfalt. So, wie nach einer Verletzung unserer
Hautoberfläche Selbstheilungskräfte sichtbar
aktiviert werden, um den Körper wieder
funktionsfähig zu machen, so geschehen auch
Heilungsprozesse bei Kränkungen, Herabsetzungen, bei
Misshandlungen und nach traumatischen Erlebnissen. Dies
bedeutet, dass in uns ein individuelles Wissen über
unsere persönliche Vollständigkeit, eine Blaupause
besteht. Mit dem Tool "entfalten" vertrauen Sie sich diesem
inneren Wissen an und schaffen sich einen Zugang zu seiner
kraftvollen Quelle. Übung:
entfalten Sie
sitzen aufrecht und entspannt. Ihr Körper ist
durchströmt von einer sanften Wärme, Ihre Gedanken
sind klar, und Ihre Gefühle strahlen eine ruhige
Gelassenheit aus. Sie richten noch ein wenig deutlicher Ihre
Wirbelsäule auf und bewegen die Schultern ein wenig, so
als wollten Sie die Arme weit ausbreiten. Atmen Sie tief
durch. Indem Sie sich ganz öffnen, fühlen Sie ein
sanftes Fließen in Ihrem Hals- und oberen
Brustbereich. Die Kapazität Ihrer Gedanken erweitert
sich ganz von selbst, Sie fühlen Ihren Körper
voller Vitalität und
Lebensfreude.
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