Ganz und vollständig leben
Ganz und
vollständig in Frieden mit allem um uns herum zu leben,
erscheint uns die grösste Sehnsucht, die unser Leben
voranschreiten lässt. Damit ist sie eine starke Motivation,
¯ Kräfte
zu mobilisieren Entscheidungen
in Handlungen umzusetzen und Macht und
Einfluss verantwortlich auszudehnen.
Diesem
vitalen Entwicklungsschub sind jedoch Grenzen gesetzt, wo
wir mit anderen Menschen in einen Konflikt geraten, wo wir
uns selbst und andere überfordern, wo wir uns gegen die
Natur wenden, bzw. uns den natürlichen fliessenden
Veränderungen entgegenstellen. Die Entfaltung unserer
Fähigkeiten und Fertigkeiten hin zur Ganzheit geht also
einher mit wechselnden harmonischen Schwingungen, die
spürbar die Ausstrahlung unserer Persönlichkeit
aktivieren oder hemmen. Machen Sie sich vertraut mit dem
Konzept der Ganzheitlichkeit. Wie viele andere Theorien
bildet es ebenfalls eine gedankliche Grundlage und damit
eine praktikable Struktur, die Sie selbst erspüren und
für sich entdecken werden. Lassen Sie sich Zeit
für den Zugang, beginnen Sie dort, wo Sie sich
berührt fühlen in Ihrer eigenen persönlichen
Lebenssituation.
Das Konzept der Ganzheitlichkeit im Diagramm
Ich empfehle
Ihnen, das Diagramm auszudrucken und an einem täglich
für Sie sichtbaren Ort bereitzulegen - so machen Sie
sich langsam vertraut mit dem ganzheitlichen
Konzept!
Was Sie
erkundet haben, das wird Ihr Eigenes, Anderes gibt es noch
zu entdecken. Als Modell
wird ein Konzept von vier Wahrnehmungsebenen verwendet. Sie
können ineinander übergehen, sich vermischen,
überlagern oder sich auch krass voneinander abheben.
Sie lernen, sie zu entdecken und zu unterscheiden.
Die im Text
kursiv geschriebenen Übungen können Sie
zunächst Schritt für Schritt mit geöffneten
Augen nachvollziehen (Open-Eyes-Übungen). Die
einzelnen Übungen werden Sie nach einer Weile auch mit
geschlossenen Augen trainieren können. Versuchen Sie,
Ihr eigener Beobachter zu sein, ohne zu bewerten.
Registrieren Sie die aufsteigenden Empfindungen und
verweilen Sie ein wenig, solange es Ihnen angenehm
erscheint.
Fragen per Email: BeatriceRaue@aol.com
Erlernte und entwickelte Fertigkeiten und Fähigkeiten, harmonische, lebenserhaltende Funktionen aller Körperkreisläufe
Übung:
Der physische Körper Setzen
Sie sich bequem hin, die Arme und die Beine stehen locker
nebeneinander. Beobachten Sie einige Minuten mit
geöffneten Augen, wo Sie ganz entspannt sind.
Registrieren Sie auch, wo Ihre Muskeln eher angespannt sind.
Lenken Sie nun Ihre Aufmerksamkeit in Ihre Füsse.
Bewegen Sie sie leicht und versuchen Sie, so gut es geht,
mit Ihrem Wahrnehmen in Ihren Füssen zu sein. Wandern
Sie jetzt mit Ihrem Fühlen ganz durch Ihren Körper
- Unterschenkel, Kniegelenke, Oberschenkel, Bauch,
Gesäss, Oberkörper, Hände und Finger (reiben
Sie die Fingerspitzen ein wenig aneinander), Unterarme,
Oberarme, Schultern, Hals, Kopf, Scheitelpunkt. Verweilen
Sie so lange wie nötig und soweit es angenehm ist, um
die einzelnen Bereiche deutlich wahrzunehmen.
Lebendige Ausstrahlung. Entfaltung der individuellen Persönlichkeit, Anpassung an laufende rhythmische und energetische Veränderungen
Übung:
Der energetische Körper Nehmen
Sie die Energie in Ihrem Körper wahr, die Sie als
Wärme spüren. Sie fliesst durch alle Bereiche
innerhalb Ihrer Hautoberfläche und strahlt darüber
hinaus in die Umgebung. Nehmen Sie wahr, wie unterschiedlich
die gesamte rechte und die gesamte linke
Körperhälfte sich anfühlt. Spüren Sie
auch die fliessende, schwingende, lebendige Vitalität
im ganzen Körper und um Sie herum.
Logische Formulierungen von Gedanken, Geschichten, Bewertungen und Beurteilungen, Treffen von Auswahl
Übung:
Der Mentale Körper Beobachten
und registrieren Sie alle Ihre Gedanken, kein Gedanke ist
ohne Bedeutung, sie steigen aus Ihrem Selbst auf und
vergehen wieder. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einen
Begriff, z.B. Ferien oder die Ziffer 5 und betrachten Sie
hierzu die inneren Bilder, die entstehen und wie sich
Sätze zu Geschichten zusammensetzen. Spüren Sie
die Geschwindigkeit Ihres Gedankenstroms.
Anerzogene und kulturabhängige Gefühle, Stimmungen, Launen, Vorlieben, Sehnsüchte, Intuition
Übung:
Der Emotionalkörper Versuchen
Sie, Ihre inneren Gefühle, Ihre aktuelle
Befindlichkeit, Ihre Grundstimmung zu spüren. Lassen
Sie die Worte Alles ist möglich in sich
entstehen und beobachten Sie, ob und wie Ihre innere
Stimmung wechselt! Was
sich jetzt meldet, sind u.U. die Einschränkungen, die
Ihr Emotionalkörper zu seiner Sicherheit aufgebaut hat.
Vielleicht ist er aber auch ganz offen und lässt eine
weite Entwicklungsmöglichkeit in Ihrer Phantasie und
Keativität zu.
Schütteln
Sie nach diesen Wahrnehmungen die Hände und Füsse aus und
beenden Sie Ihr Training.
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Emotionen sind die plötzlich auftretenden inneren Empfindungen, die uns zu einer Handlung zwingen, oder uns manipulieren! Wir erleben diese Emotionen als einen Hinweis auf eine Entscheidung, entweder zu fliehen oder anzugreifen. Da diese inneren Empfindungen zwar eine starke Energie bedeuten, die aber nur schwer steuerbar ist, versuchen wir mit dem Supporttraining auf unseren Emotionen wie ein Surfer auf einer Welle zu "reiten", mit ihr sanft an das Ufer zu gleiten, um nicht im Aufruhr der Emotionen unterzugehen. Gefühle sind dagegen angemessene Empfindungen, in denen wir verweilen können, auch wenn sie Trauer, ein Meer von Tränen oder Zorn (im Gegensatz zur Emotionen Wut) bedeuten. Mit dem Zugang zu unseren Gefühlen öffnen wir eine innere Quelle, die frische Lebensenergie in unser Leben bringt, wir entlasten uns bewusst von inneren Spannungen und entscheiden selbst über unser Handeln (ohne anderen Menschen oder der Natur zu schaden). |